Schlupflider gehören zu den häufigsten Gründen für ein Beratungsgespräch. Viele Betroffene beschreiben dasselbe: Sie fühlen sich wach, sehen aber müde aus.
Wie Schlupflider entstehen
Mit den Jahren verliert die Haut an Elastizität, und das Bindegewebe wird schwächer. Am Oberlid zeigt sich das früh, weil die Haut dort besonders dünn ist. Überschüssige Haut legt sich über die Lidfalte, manchmal bis auf die Wimpern. Auch Veranlagung spielt eine Rolle – manche Menschen haben schon in jungen Jahren ausgeprägte Schlupflider.
Wann eine Oberlidstraffung sinnvoll sein kann
- Die Augen wirken optisch kleiner und müde
- Die Haut drückt auf die Wimpern, Lidschatten verwischt
- Das Lid fühlt sich schwer an, besonders abends
- In ausgeprägten Fällen ist das obere Gesichtsfeld eingeschränkt
So läuft der Eingriff ab
Die Oberlidstraffung ist ein ambulanter Eingriff, der nicht länger als maximal 90 Minuten dauert. Überschüssige Haut wird entfernt, der Schnitt liegt in der natürlichen Lidfalte. Das Ergebnis ist praktisch sofort sichtbar; Schwellungen klingen meist innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Lidstraffung.
Zahlt die Krankenkasse?
In der Regel nicht. Ist das Gesichtsfeld nachweislich eingeschränkt, kann eine Kostenübernahme möglich sein. Ein augenärztlicher Befund mit Gesichtsfeldmessung ist dafür meist Voraussetzung.
Nicht jedes schwere Lid ist ein Schlupflid. Manchmal ist eine abgesunkene Augenbraue die Ursache. Das lässt sich nur bei einer Untersuchung klären.

