Viele Frauen kennen das Gefühl: Der Oberkörper ist schlank, Hüften und Beine bleiben kräftig – trotz Sport und bewusster Ernährung. Dahinter kann eine normale, anlagebedingte Fettverteilung stecken. Oder ein Lipödem.
Die Unterschiede auf einen Blick
Eine anlagebedingte Fettverteilung ist schmerzlos und reagiert, wenn auch langsam, auf Gewichtsveränderungen. Ein Lipödem ist dagegen eine Erkrankung des Fettgewebes mit typischen Begleiterscheinungen:
- Druck- und Spannungsschmerzen im betroffenen Gewebe
- schnelle Bildung von blauen Flecken
- Schweregefühl in den Beinen, das im Tagesverlauf zunimmt
- symmetrische Verteilung, Hände und Füße bleiben meist schlank
- kaum Wirkung von Diät und Sport auf die betroffenen Regionen
Warum die Diagnose so wichtig ist
Beide Situationen werden mit einer Liposuktion behandelt – aber mit unterschiedlicher Zielsetzung und unterschiedlichen Regeln zur Kostenübernahme. Beim Lipödem steht die Linderung von Beschwerden im Vordergrund, bei der ästhetischen Fettabsaugung die Kontur.
Was die Liposuktion leisten kann
Die Liposuktion ist die einzige wirksame Methode, um krankhaftes Fettgewebe bei einem Lipödem zu entfernen. Bei der ästhetischen Fettabsaugung dient sie der dauerhaften Verbesserung der Körperkontur – zur Gewichtsreduktion eignet sie sich in keinem der beiden Fälle.
Mehr zu Ablauf und Vorgehen finden Sie auf den Seiten Lipödem und Fettabsaugung.
Wenn Sie unsicher sind, ob bei Ihnen ein Lipödem vorliegt, lassen Sie das ärztlich abklären – am besten, bevor Sie über eine Operation nachdenken.

