Ein Facelift ist einer der anspruchsvollsten Eingriffe der Ästhetischen Chirurgie. Ob das Ergebnis natürlich wirkt, hängt weniger vom Verfahren als von der Erfahrung dessen ab, der es ausführt. Diese fünf Fragen helfen Ihnen bei der Wahl.
1. Welche Facharztbezeichnung hat die Ärztin oder der Arzt?
Der Begriff „Schönheitschirurg“ ist in Deutschland nicht geschützt. Die geschützte Bezeichnung lautet „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“. Sie setzt eine mehrjährige Weiterbildung und eine Prüfung vor der Ärztekammer voraus. Fragen Sie danach – und lassen Sie sich nicht von Fantasietiteln beeindrucken.
2. Wie oft wird genau dieser Eingriff durchgeführt?
Allgemeine Erfahrung ist gut, Erfahrung mit dem konkreten Eingriff ist besser. Fragen Sie offen, wie häufig Facelifts zum Alltag gehören und welche Techniken eingesetzt werden.
3. Welche Technik wird verwendet – und warum?
Moderne Verfahren wie das Deep-Plane-Facelift repositionieren die tieferen Gewebeschichten statt nur die Haut zu straffen. Das vermeidet den gespannten, „gelifteten“ Ausdruck. Ein guter Operateur erklärt Ihnen verständlich, warum er welche Technik für Ihr Gesicht empfiehlt. Mehr dazu auf meiner Seite zum Facelift.
4. Wie gut kennt der Operateur die Gesichtsanatomie?
Im Gesicht verlaufen feine Nerven und Gefäße auf engem Raum. Wer in der rekonstruktiven oder kraniofazialen Chirurgie gearbeitet hat, kennt diese Strukturen besonders genau. Das ist kein Detail, sondern die Grundlage für Sicherheit und Natürlichkeit.
5. Werden Risiken und Grenzen offen angesprochen?
Seriöse Beratung erkennen Sie daran, dass auch über Risiken, Heilungsdauer und realistische Ergebnisse gesprochen wird. Wer Ihnen ein garantiertes Ergebnis verspricht oder zur schnellen Entscheidung drängt, sollte Sie skeptisch machen.
Mein Rat: Nehmen Sie sich nach dem Beratungsgespräch Zeit. Eine gute Entscheidung braucht Ruhe.
Wenn Sie Fragen zu einem Facelift haben, vereinbaren Sie gern ein persönliches Gespräch.

